NATURHEILKUNDE aktuell

Gelber Enzian, Bitterwurz, Fieberwurzel, Bergfieberwurzel, Jänzene, Jäuse, Sauwurz, Zergang, Zinalwurz, Magenwurz, Edler Enzian, Gemeiner Enzian, Großer Enzian, Gebräuchlicher Enzian, Gelbsuchtwurzen, Butterwurz, Darmwurzen, Bitterwurz, Halunkenwurz, Gentiana lutea, Asterias lutea, Swertia lutea

Gentiana lutea ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Enziane (Gentiana) innerhalb der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Die Gattung der Enziane umfasst weltweit bis zu 400 Arten. Der Gelbe Enzian ist eine Gebirgspflanze aus Mittel- und Südeuropa. Es handelt sich um eine auffallende Pflanze, die  z. B. in den Pyrenäen, im Zentralmassiv, in den Alpen, in der Türkei und auf der Balkanhalbinsel und in den Karpaten vorkommt. Der Gelbe Enzian liebt kalkhaltige Böden und ist oft auf Weiden, ungedüngten Wiesen, Schutthalden oder an Felsen anzutreffen. In den Alpen kommt die Pflanze vereinzelt bis in 2.500 m Höhe vor.

Es gibt nur sehr wenige gesetzliche Krankenkassen, die die Kosten für die Inanspruchnahme eines Heilpraktikers und dessen homöopathische oder naturheilkundliche Behandlung teilweise übernehmen. Grundvoraussetzung ist in jedem Fall, dass dieser nach dem Deutschen Heilpraktikergesetz die staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde besitzt. Private Krankenkassen bieten hingegen häufiger einen speziellen Versicherungsschutz für heilpraktische Behandlungen. Je nach Vertragsabschluss sind die Leistungen jedoch unterschiedlich, oft beschränken sie sich auf einen Anteil (Kostenübernahme?) von 50 bis 80 Prozent. Wer in der Regel die Naturheilkunde der Schulmedizin vorzieht, kann durch den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung viel Geld einsparen. 

Fresenius-Studie bescheinigt Heilpraktikern schnelle Behandlungserfolge, gute Kommunikation, hohe Kompetenz. Obwohl Kritiker mit Blick auf Heilpraktiker immer wieder fehlende Wirksamkeits-Nachweise alternativer Behandlungsmethoden ins Feld führen, erfreuen sich Heilpraktiker und komplementärmedizinische Therapien wachsender Beliebtheit in der Bevölkerung.

Alle paar Wochen geistert wieder ein Bericht durch die Medien, in dem Heilpraktikern Scharlatanerie und lebensbedrohliche Behandlungsmethoden unterstellt werden. Meist wird von einem Negativ-Beispiel auf den ganzen Berufsstand geschlossen – in etwa so, als würden nach einem ärztlichen Kunstfehler alle Mediziner verdammt.

Synonyme: Gewöhnlicher Kalmus, Kaninchenwurz(el), Karremanswurz(el), Schwertheu, Magenbrand, Magenwurz, Nagenwurz, Ackerwurz, Würtzriedt, Gewürzkalmus, Rotting, Zehrwurz, Deutscher Ingwer, Acorus calamus,Calamus aromaticus, Acorus verus, Acorus odoratus, Acorus legitimus, Acorus vulgaris, Canna persidis, Ciparus, Kalmes, Kalmser, Brustwurz, Deutscher Zitwer, Ackermann(swurzel), Schwerthenwurzel, Bajonettstangen, Kalmuswürze, Karmsen, Indischer Kalmus

Ursprünglich stammt Kalmus aus Asien und Nordamerika. Er wurde in Mittel- und Osteuropa und in Ägypten eingebürgert. Nach Europa kam der Kalmus im 13. Jahrhundert durch die Tartaren. Von ihnen wurde er zur Desinfektion des Trinkwassers eingesetzt. Dauerhaft angesiedelt hat er sich in Europa gegen Ende des 16. Jahrhunderts.

Die Arbeit von Heilpraktikern wird durch mehr als 30 Gesetze und Verordnungen geregelt. Darüber hinaus sind Heilpraktiker für Psychotherapie durch die Berufsordnung des Verbandes Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater gehalten, sich regelmäßig fortzubilden. Diese Fortbildungen dienen vor allem dazu, Qualitätsstandards in der Behandlung auf dem jeweils aktuellen Niveau des methodischen Erkenntnisstands zu halten. Der Nachweis über fachspezifische Fortbildungen dient damit direkt der Patientensicherheit.

Meerrettich (Norddeutschland), Kren (Süddeutschland), Krien, Armoracia rusticana, Armoracia sativa, Cardamine armoracia, Cochlearia armoracia, Cochlearia rusticana, Cochlearia sisymbrioides, Nasturtium armoracia, Roripa armoracia, Roripa rusticana, Bauernsenf, Fleischkraut, Mark, Märek, Pferderadies, Pfefferwurzel, Rachenputzer, Radi, Rettich, Mirch,  Waldrettich

Meerrettich ist ein Verwandter der bekannten Kohlarten und gehört zur gleichen Pflanzenfamilie, den Kreuz­blüten­gewächse (Brassicaceae). Seine ur­sprüngliche Herkunft aus dem Mittelmeer­raum oder Osteuropa kommt auch in der Namensgebung (Kren) zum Ausdruck, dessen Herkunft zwar nicht nachzuvollziehen ist, aber als Wortstamm in etlichen slawischen Sprachen erhalten geblieben ist: russisch хрен, tschechisch křen, sorbisch krěn. Der (nord)deutsche Name Meerrettich hat allerdings - auch wenn das naheliegend sein könnte - nichts mit dem Meer zu tun, sondern bedeutet eigentlich Mehrrettich im Sinne von "Größerer" Rettich. 

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