Ausbildung z. Tierheilpraktiker/in

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Ausbildung z. Tierheilpraktiker/in

Die therapeutische Arbeit mit Tieren

Die therapeutische Arbeit mit Tieren ist für tierliebende Menschen zweifellos eine der schönsten, interessantesten und dankbarsten Aufgaben, mit täglich neuen Anforderungen, Abenteuern und Erkenntnissen über die oft verblüffende Wirkungsweise der Naturheilkunde in der Tierheilpraxis. Hier gibt es noch so viel zu entdecken, denn die Naturheilkunde ist eine noch relativ junge Disziplin, die großem Interesse in der Öffentlichkeit gegenübersteht. Unser Erfolg schafft auch Skepsis: Es fehle die staatliche Reglementierung und Überwachung, eine feste Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Wir können die Skeptiker beruhigen: Der Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V., mit mehr als 2.000 Mitgliedern größter und wichtigster Berufsverband für Tierheilpraktiker, hat schon vor Jahren ein anspruchsvolles Zertifizierungsverfahren eingeführt, und die Tierhalter können sich darauf verlassen, dass sie bei einem/r „Geprüften Tierheilpraktiker/in (VDT)“ an der richtigen und seriösen Adresse sind.

Die Paracelsus Schulen, wichtigste bundesweit vertretene Bildungsinstitution für Heilpraktiker, und schon seit 25 Jahren führend in der Ausbildung von Tierheilpraktikern, sind offizielles Ausbildungsorgan des VDT, stimmen Ausbildungsinhalte und Qualitätssicherungsmaßnahmen eng mit dem VDT ab, sind darüber hinaus vom TÜV Cert nach ISO 9001:2000 und AZWV qualitätsgeprüft und zertifiziert.

Wenn Sie sich für die Ausbildung zum/zur Tierheilpraktiker/in entscheiden, freuen wir uns sehr, Sie auf Ihrem Weg im Studium und im Praxisalltag kollegial unterstützen zu können.
Präsidium des Verbands Deutscher Tierheilpraktiker e.V.

Traumberuf Tierheilpraktiker

Im Trend: Naturgemäße Tierheilkunde

Lange, bevor der Gesetzgeber den Tierarzt schuf, gab es ihn schon: den Mann im Dorf, der besonders viel vom Vieh verstand. Er kannte die alten überlieferten Naturheilmittel, verstand die Bedürfnisse der Tiere, wurde gerufen bei schwierigen Geburten, wenn das Vieh keine Milch gab, bei Erkrankungen in Stall und Hof. Heute entdecken wir die artgerechte und natürliche Haltung und Heilung von Tieren wieder neu.

In der Stadt …

hält jeder zweite Haushalt mindestens ein Haustier. Immer mehr Menschen wollen ihre Vereinsamung durch die Zuneigung und Gesellschaft eines Tieres durchbrechen. Fast jeder Tierhalter ist bereit, alles zu unternehmen, wenn es nötig ist, um sein Tier gesund zu erhalten und ihm zu helfen. Der Trend wird sich mit zunehmender Technisierung, Denaturierung und Isolation der Zivilisationsmenschen noch verstärken.

Auf dem Land …

regt sich nicht erst seit Hormonskandalen, BSEu. MKS-Horrorszenarien die Skepsis gegenüber den Auswüchsen unnatürlicher, profitorientierter Massentierhaltung. Medikamentös und durch Krankheitserreger verseuchte Lebensmittel werden vom Verbraucher nicht mehr akzeptiert. Die Kosten hoher Krankheitsanfälligkeit übersteigen rapide die Vorteile der Rationalisierung und Technisierung in der Tierhaltung.

Beruf mit Zukunft:

Tierheilpraktiker/in

Tierheilpraktiker kennen die artspezifischen Bedürfnisse der Tiere, umsorgen, behandeln und heilen mit altbewährten, milden, unschädlichen Methoden und Mitteln der Naturheilkunde. Sie sehen und behandeln, wie die Heilpraktiker in der Humanmedizin, das Lebewesen ganzheitlich im Körper/Seele/Umwelt-Zusammenhang. Nicht die Symptome, sondern die oft komplexen Ursachen von Störungen und Krankheiten sollen erkannt und für immer beseitigt werden.

Gesundheitsvorsorge und Therapie von Tieren stehen in Deutschland nicht unter Erlaubnisvorbehalt, sondern dürfen – unter Beachtung einschlägiger Gesetze und Verordnungen (z.B. Tierschutz-, Arzneimittelgesetz u.a.) – ohne wesentliche Einschränkungen im Freien Beruf ausgeübt werden. Tierärzte genießen gesetzliche Privilegien für die Anwendung verschreibungspflichtiger Mittel und für amtlich vorgesehene Prüfungs- und Überwachungsaufgaben.

Tierheilpraktiker haben – entsprechend der Vielgestaltigkeit der Patienten und persönlicher Präferenzen und Voraussetzungen – sehr unterschiedliche spezifische Einsatzgebiete:
• Pferde-, Hundezucht und -haltung
• Tierpraxen mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Klein- und Großtiere, Vögel, Reptilien, Exoten u.a.)
• Nutztier- und Zootierhaltung
• Betreuung von Hundestaffeln im Wachgewerbe und bei der Polizei
• Tierheim- und Gnadenhofbetreuung
• Tierfuttermittelherstellung und -vertrieb
• Tierbedarfshandel ..., um nur einige Einsatzprofile zu nennen.

Selbstverständlich sind auch tierliebe Menschen, die die Kenntnisse in anderen Berufsbildern oder in ihrem Hobby nutzen wollen, in der Ausbildung herzlich Willkommen.

Die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ existiert seit über 120 Jahren. Paracelsus hat in einem wichtigen Rechtsverfahren vor dem BVG die Rechtsgrundlagen zur Führung dieser Berufsbezeichnung gesichert und gemeinsam mit dem Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. (VDT) anerkannte Ausbildungs- und Prüfungsstandards eingeführt.

Mit Wissen zum Erfolg

Vielseitige Berufsprofile und Spezialisierungen auf der Basis solider Ausbildung.

Lehrinhalte der Ausbildung Tierheilpraktiker/in:

  • Anatomie u. Physiologie Hund, Katze, Pferd: Skelett und Muskel; Herz- und Blutkreislauf / Lymphsystem; Atmungsorgane; Verdauungsorgane; Niere und ableitende Harnwege; Sinnesorgane; Endokrines System etc.
  • Spezielle Pathologie Hund, Katze, Pferd: Begriffe; Skelett- und Muskel-; HNO-Erkrankungen; Klinische Untersuchung, Anamnese, Diagnostik etc.
  • Kleines Labor: Untersuchung von Urin, Parasitologie, Blut etc.
  • Spezielle Pathologie diverser Tierarten
  • Homöopathie: Klassische Homöopathie Grundbegriffe; Anamnese und Therapieausarbeitung; Komplexmittel Homöopathie; Sonderformen etc.
  • Akupunktur: Klassische Akupunktur Grundbegriffe / Diagnose; Punktefindung; Praktische Anwendungen; Sonderformen etc.
  • Neuraltherapie: Methode, Grundlagen, Definition; Anamnese und Therapievorbereitung; Herd / Störfeld Definition; Sonderformen etc.
  • Hydrotherapie: Geschichte und Definition; Methodik und spezielle Anwendungsbeispiele Hund, Katze etc.
  • Phytotherapie mit Rezepturen: Geschichte und Definition; Anwendung und spezielle Rezepturen; Spezialitäten etc.
  • Bach-Blütentherapie: Einführung; Diagnostik; bewährte Mittel etc.
  • Alternative Heilmethoden im Überblick
  • Umwelteinflüsse u. Vergiftungen; Verhaltenslehre: Artgerechte Tierhaltung; Einführung in die artspezifische Verhaltenslehre; Artspezifische Tierpsychologie etc.
  • Notfallmedizin: Erste Hilfemaßnahmen; Spezialitäten etc.
  • Ernährung u. Diätetik Hund, Katze, Pferd: Ernährungsphysiologie; Alters- und artgemäße Ernährung; Diäternährung und Dauer; Mittel- und langfristige Patientenbindung
  • Geriatrie für Tiere: Physiologischer Zustand des Tieres; Diagnoseverfahren zur Erkennung altersbedingter, ggf. zu einer Erkrankung führender Veränderungen; Geriatrische Behandlungsverfahren in Kombination mit der Naturheilkunde; Bedarfsgerechte Pflege von Seniortieren
  • Berufs- und Gesetzeskunde mit Praxisführung und Zusammenarbeit mit Behörden

Zertifizierte Fachkompetenz

Ausbildung auf hohem Niveau ist Schlüssel zum Erfolg in der Praxis.

Die Paracelsus Ausbildung zum/r Tierheilpraktiker/in

Wochenendausbildung: 24 Monate
Das THP-Ausbildungsprogramm der Paracelsus Schulen wird in der Regel in Wochenendseminaren – überwiegend an Sonntagen – über die Dauer von 2 Jahren durchgeführt. So kann die Ausbildung berufsbegleitend absolviert und meist auch problemlos finanziert werden. Sie umfasst die gründliche Unterweisung in Bau und Funktionsweise des Säugetierorganismus mit notwendigen Erklärungen zu artspezifischen Abweichungen bei unterschiedlichen Tiergattungen, die Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre, die Einführung in die wichtigsten naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren in der Tierheilpraxis wie Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Physiotherapie, Bioresonanztherapie, Ernährungslehre, Tierhomöopathie und Tierpsychologie.

Ein beträchtlicher Anteil der Ausbildung sind Praktika, die der Anwendung der erlernten Diagnose- und Therapieverfahren am (tierischen) Patienten dienen. Zum Ausbildungsprogramm liefert Paracelsus – im Lehrgangspreis inbegriffen – 35 Lehrhefte, die die aktive Mitarbeit im Unterricht unterstützen.

Heim-Kombistudium: bis zu 24 Monate

In Fällen, in denen die regelmäßige Teilnahme an den Wochenendseminaren zu umständlich, zu weit oder terminlich schwierig ist, kann ein Teil der Wochenendseminare durch häusliche Lernarbeit mittels der Lehrhefte ersetzt werden, bei freier Wahl des Studierenden, welche Wochenendunterrichtstermine er besuchen möchte. Empfohlen ist besonders die Teilnahme an den Praxisseminaren, die häufig an Lehrhöfen stattfinden. Beim Heim-Kombistudium ist auch eine Verkürzung der Studienzeit möglich.

Tages-/Wochenendstudium: 12 – 18 Monate
In einigen Paracelsus Schulen wird eine Studienversion angeboten, in der zusätzlich zu den Wochenendseminaren an 2 Arbeitstagen der Woche vormittags unterrichtet wird. Die Studienzeit beträgt hier i.d.R. 12 Monate.

Tierheilpraktiker-Kongresse

2 Tierheilpraktiker-Kongresse pro Studienjahr, gemeinsam vom Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. und den Paracelsus Schulen veranstaltet, sind wichtige Bestandteile der Paracelsus Ausbildung. Sie bieten interessante Vorträge und Workshops zu praxisrelevanten und aktuellen tierheilkundlichen Themen und dienen dem überregionalen Ideenaustausch zwischen Dozenten, Studierenden, praktizierenden und angehenden Tierheilpraktikern sowie zahlreichen Herstellern und Vertriebsfirmen von Tierbedarf, Heil-, Futtermittel und spezieller Medizintechnik für die Tierheilpraxis.

Zertifizierung durch den Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V.

Die Ausbildung schließt ab mit einer speziellen Zertifizierungsprüfung durch den Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V., mit über 2.000 Mitgliedern der wichtigste Berufsverband für Tierheilpraktiker. Die Prüfung umfasst einen Multiple Choice Test, eine mündlich-praktische Überprüfung und eine Facharbeit. Nach Bestehen ist der Absolvent berechtigt, den Titel „Geprüfte/r Tierheilpraktiker/ in (VDT)“ zu führen.

Seminare zur Spezialisierung

Paracelsus bietet auch nach der Ausbildung vielfache Gelegenheit, praktisch zu üben, das erlernte Wissen zu erweitern und damit auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse zu bleiben. Aus zahlreichen Arbeitsgruppen ergeben sich neue interessante Themen, Seminarangebote, Gelegenheiten, sich Spezialwissen anzueignen, was immer auch Ihr Einsatzgebiet sein wird.

Die richtige Schule

Sicherheit, Qualität und Erfahrung. Die meisten künftigen Tierheilpraktiker/innen entscheiden sich für Paracelsus.

Anmeldung und Ausbildungsvertrag

Wir empfehlen ein Beratungsgespräch mit Ihrem/er örtlichen Paracelsus Studienleiter/in, gern auch einen Probeunterricht. Die Anmeldung erfolgt mit dem unterschriebenen Ausbildungsvertrag, der die Pflichten des Instituts und des Studierenden klar regelt.

Studiengebühren

Ihre örtliche Paracelsus Schule erteilt Ihnen gerne Auskunft über die Kosten der für Sie in Frage kommenden Ausbildungsformen. Die Gebühren sind im Verhältnis zum angebotenen Leistungsniveau und -umfang sehr günstig. Die örtliche Studienleitung informiert Sie gerne auch über unterschiedliche Möglichkeiten zur Ratenzahlung, Preisnachlässe und steuerliche Absetzmöglichkeiten. Nach neuer Rechtsprechung sind die Ausbildungskosten steuerlich im vollen Umfang absetzbar. Diese können als vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden.

Freude, Qualität und Engagement

Wir sorgen dafür, dass für Sie alles stimmt: Das Lehrprogramm, die Dozenten, die Literaturauswahl, die technischen Lehrhilfsmittel, der lebendige und anschauliche Unterricht in stilvoller und kooperativer Atmosphäre. Unser Bestreben ist, dass Sie mit Freude und Begeisterung studieren können und so den Lernstoff gut aufnehmen, Zusammenhänge begreifen und erfolgreich in die Praxis umsetzen können.

Die Paracelsus Schulen bieten Ihnen Sicherheit bei Studienortwechsel, Unterbrechung des Studiums sowie fachliche Weiterbildung, wenn Sie im Berufsleben stehen. Wir kümmern uns um Sie bis zur Praxiseröffnung und darüber hinaus! Das THP-Studium bei Paracelsus sichert Ihren Erfolg als Tierheilpraktiker/in und bringt Sie im Leben weiter.

Mein Weg z. Tierheilpraktiker/in