Akupunkteur/in nach Thews

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Akupunktur nach Thews
Als integraler Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin stellt die Akupunktur eine grosse Methoden- und Therapievielfalt dar. Sie beruht auf einem tiefen philosophischen Konzept, ist jedoch auch eingebettet in sehr moderne Ansätze der kybernetischen Medizin.

Akupunkturpapst Hp Thews stellt in vier einwöchigen Seminaren die Akupunktur für die Paracelsus Schulen dar.
Die hohe Informationsdichte, zusammen mit der besonderen Informationsqualität, macht dieses einzigartige Ausbildungskonzept aus.
Immer an dem klassischen Buch der Akupunktur "Huang Di Nei Jing, So Quenn" orientiert, werden die Diagnostik, die äußeren und inneren pathogenen Faktoren, die chinesische Organtheorie, sowie ein tiefes Verständnis für die Meridiane und Akupunkturpunkte erarbeitet.
Ein solches Herangehen ermöglicht das anschließende ganzheitliche und eigenverantwortliche therapeutische Handeln auf einem hohen Niveau.
Jedoch erschöpft sich das Ausbildungskonzept nicht nur in theoretischem Philosophieren, sondern es wird immer der praktische Anteil gesucht.
Hier kommt den Teilnehmern zugute, dass Hp Thews unterschiedliche Denkansätze in der TCM verarbeitet hat, die, aufgrund seines didaktischen und rhetorischen Geschicks, durch Ihn auch sehr einfach vermittelt werden können.
Nicht wüstes Stechen, sondern Akupunktur auf einem elitären Niveau sind Ziel des Seminars. Eigenverantwortliches und souveränes Handeln werden auch dadurch geschärft, dass die Teilnehmer insgesamt zwei Prüfungsarbeiten und eine Diplomarbeit ablegen dürfen, eine Zwischenprüfung zum Ende des zweiten Kurses und eine Abschlussprüfung am Ende des Kurses.
Anschließend hat der Student die Möglichkeit eine entsprechende Diplomarbeit, mit einer Themenvorgabe durch Hp Thews zu schreiben.
Oft wurden wir gefragt: "Was unterscheidet diese Akupunkturausbildung von anderen"? Uns fällt die Antwort leicht: "Die Person Thews."

Wie Akupunktur funktioniert:

Bei der Akupunktur werden in bestimmte Körperstellen feine Nadeln gesteckt und diese Stellen dadurch stimuliert.
Überraschenderweise wurden auch beim Gletschermann "Oetzi" eine Reihe von Akupunkturpunkten gefunden.
So kann zumindest darüber spekuliert werden, ob es nicht auch im Westen eine Form der Reizkörpertherapie, ähnlich der Akupunktur gegeben hat.
Über den Reiz werden Reaktionen im Körper ausgelöst, die durchaus auch in der westlichen Medizin anerkannt werden.
Jedoch geht die chinesische Medizin davon aus, eine Körperenergie, Qi, freizusetzen und somit Krankheiten zu behandeln.
Krankheit wird im weitesten Sinne als eine Störung von Qi verstanden, dieses Qi fließt in bestimmten Bahnen, die wir als Meridiane bezeichnen.
Diese Meridiane überziehen wie ein Netz den Körper und versorgen diesen mit der Lebensenergie, auf diesen Bahnen befinden sich zudem die Körperstellen, an denen die Nadeln eingestochen werden.
Diese Stellen nennen wir Akupunkturpunkt.
Die Akupunktur kann stärkend oder beruhigend wirken, je nachdem der Therapeut die Nadeln setzt.
Der Stich selbst löst ein bestimmtes Schmerzphänomen aus, welches die Chinesen als De-Qi bezeichnen. Dies ist ein dumpfer, leicht vibrierender Wohlfühlschmerz und für den Erfolg der Akupunktur immens wichtig.
Ohne De-Qi keine erfolgreiche Akupunktur.
Bewährt hat sich die Akupunktur besonders bei Schmerzzuständen, da die Nadelakupunktur stark das Qi bewegt, nur dort wo Qi staut oder stagniert kommt es zu Schmerzen.
Wie ein chinesischen Sprichwort sagt: "...ist Schmerz der Schrei nach freien Durchgang für Qi".
Doch sind noch viele weitere Erkrankungen mit Akupunktur zu behandelbar.

Innerhalb der Indikationsliste der WHO werden ca. 42 Krankheiten aufgeführt.

Eine zusammengefasste Indikationsliste könnte wie folgt aussehen:

  1. Schmerzen jeglicher Art

  2. Funktionelle Störungen ohne organischen Befund

  3. Psychogene Störungen

  4. Suchterkrankungen

  5. Allergische Erkrankungen

  6. Infekte und Entzündungen

 

Grundlagen und Meridiansystem gemäß TCM

In diesem Block werden die Grundlagen für das weitere Verständnis der traditionellen chinesischen Medizin gelegt.
Es werden hier die wesentlichen Begriffe und die Nomenklatur zur chinesischen Medizin, den Meridianen und die Akupunkturpunkte dargestellt, Lokalisierungs- Sensibilisierungsübungen runden diesen Block ab. Zudem werden die wichtigsten Akupunkturpunkte gestochen, hierbei wird auf korrekte Nadelhaltung und Manipulationstechniken geachtet.

Pathologie und Diagnostik gemäß der TCM

Dieser Block ist ein wesentliches Modul zum Verständnis der chinesischen Medizin. Es kann kaum von Erfolg gekrönt sein, eine Krankhit westlich zu definieren und anschließend mit der traditionellen chinesischen Medizin zu behandeln, zu unterschiedlich sind die Denkmodelle, die hier zum Einsatz kommen.
Die Diagnostik wird in der chinesischen Medizin "Si Zhen" genannt und umfasst die Anamnese, Inspektion, Palpation und Perkussion.
Der Höhepunkt des Verständnisses zur chinesischen Medizin ist die Zungen- und Pulsdiagnose.
So ausgerüstet kann die Ätiologie, Pathogenese und Pathologie besser beurteilt und die Therapie zielgerichteter werden.

Chinesische Organtheorie gemäß TCM

Die chinesische Organtheorie ist das Grundgerüst zur chinesischen Medizin und wird dort Zang Fu genannt.
Zang Fu ist die Lehre von den inneren Organen aus der Sicht der traditionellen chinesischen Medizin, sie wird oft als Kernstück der chinesischer Medizintheorie verstanden und ebnet den Weg zur richtigen Therapie.
Hierbei unterscheidet sich die chinesische Organlehre deutlich vom westlichen Organbegriff.
Ich beschreibe diese Theorie gerne als "Landschaft von funktionellen Zusammenhängen, die eine vollkommene Integration von Körperfunktionen, Emotionen, Psychischen Aktivitäten, Strukturen, Sinnesorganen und Umwelteinflüssen ermöglicht".
Zang Fu ist ein exzellenter Ausdruck der energetischen Medizin und deren Verständnis der Gesamtheit der Einheit von "Kosmos-Erde-Mensch".
Somit ergeben sich in der traditionellen chinesischen Medizin unendlich viele Verknüpfungen, Vernetzungen und auch Verbindungen zwischen Organen, sowie Tages- und Jahreszeiten, Farben, Gerüchen, Geschmacksrichtungen und Naturerscheinungen.
Gerade die Naturerscheinungen, als kosmobiologische Erscheinungen, prägen wesentlich die Zang Fu. Dieses ganze Wissen ist jedoch nicht zur philosophischen Erbauung gefragt, sondern es dient auch als diagnostisches und therapeutische Handwerkzeug.

Krankheitsbilder gemäß TCM

Im vierten Block werden, anhand des Wissen der vorherigen Blöcke, die wichtigsten Krankheitsbilder der westlichen Medizin nach den Kriterien der traditionellen chinesischen Medizin dargestellt.

Krankheitsbilder aus folgenden Fachrichtungen werden erörtert:

  • Orthopädie

  • Innere Medizin

  • Urologie

  • Gynäkologie

  • Dermatologie sowie einige psychosomatische Erkrankungen