Tierpsychologie

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 Tierpsychologie

Tiere spielen heute oft eine sehr wichtige Rolle im Leben des Menschen. Sie übernehmen immer häufiger eine Ersatzfunktion, sei es als "Kind", das alle Zuwendung des Tierhalters erfährt, da ein menschliches Gegenüber fehlt, als Prügelknabe, der die Frustrationen und Aggressionen des Besitzers abfangen muss, oder als Herr im Haus/Stall, der das Leben des Tierhalters bestimmt und klar diktiert, wo es lang geht. Egal, in welche Rolle Hund, Katze oder Pferd gedrängt werden, sie wird immer dem natürlichen Verhältnis zwischen Herrchen/Frauchen und einem Haustier widersprechen und Verhaltensweisen hervorrufen, die nicht nur störend, sondern auch pathologisch werden können.

Natürlich müssen bei der Beurteilung des Tierverhaltens auch das Grundwesen der einzelnen Rassen mit einbezogen werden, ihre entwicklungsgeschichtliche Herkunft oder frühere Prägungen. Im Mittelpunkt der tierpsychologischen Beratung steht aber immer die momentane Art der Beziehung zu dem jetzigen Besitzer und die notwendige Korrektur im Umgang mit dem jeweiligen Tier. Hunde, Katzen und Pferde haben zu gehorchen und sich ihrem Halter unterzuordnen. Der Tierbesitzer oder Pfleger hat aber ebenso dazu zu lernen. Er muss das Tier führen, klar und bestimmt, als Autorität aufgrund des richtigen Verhaltens, ohne deshalb unmenschliche Methoden anwenden zu müssen.

Sie werden in diesen Aus- bzw. Fortbildungen die natürlichen Verhaltensweisen der jeweiligen Tierart in Abgrenzung zu den möglichen Abweichungen erlernen. Ebenso werden Sie in die Lage versetzt, bei Fragen der artgerechten Haltung konkret und professionell Hilfe zu leisten. Verhaltensstörungen und ihre Hintergründe können von Ihnen erkannt und entsprechend (bei Mensch und Tier) therapiert werden. Die Möglichkeiten der Behandlung von Verhaltensstörungen durch alternative Heilmethoden (Homöopathie, Bachblüten etc.) werden dargestellt.