NATURHEILKUNDE aktuell

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Was wäre wenn…

Pflanzenessenzen

….es was geben würde für…

Es duftet würzig-aromatisch und hat eine heilsame Wirkung. Trotz meiner langjährigen  Erfahrung in der Pflanzenheilkunde und TCM wagte ich mich erst viel später an die ätherischen Öle therapeutischen Grades. Ehrlich…Aromaöle stufte ich ein …wie wahrscheinlich die Mehrheit in unseren Breitengraden… zum Einsatz für Duftlampen.

Von der Existenz essentieller Öle, therapeutischen Grades kannte und hörte ich nichts und Erfahrungsberichte waren oberflächlicher Natur. Es ist so als ob da was nebenan schlummert, ganz nah, bei Dir und Du kennst es nicht, siehst es nicht und weißt nichts davon.

Eine gute Vertraute erzählte mir von den Fähigkeiten der Pflanzenessenzen. Erst skeptisch, wie ein Kind fing ich an, Stepp bei Stepp, mich auf das Terrain vorzuwagen und zu forschen. Im Laufe der Zeit lernte ich in den Ölen therapeutischen  Grades zu lesen. Schnell fasste ich Vertrauen, denn ich spürte bald die Kraft die in den Essenzen steckt, spürte die immensen  Möglichkeiten und meine Erfahrungen wuchsen, griffen Hand in Hand und füllten die Seiten meines persönlichen Aromatagebuches mit einer Vielzahl an Informationen und Wörtern. Es ist die Natur die daraus spricht… aus der Vergangenheit aus der wir kommen, die Gegenwart in der wir sie anwenden können z.B. gegen Hitzewallungen, gegen Viren und Bakterien in öffentlichen Räumen und die Zukunft um unser eigenes Potential besser ausschöpfen zu können. Unsere Mutter Natur entstand vor 4,6 Milliarden Jahren.

Im Präkambrium, etwa vor 4 Milliarden Jahren bildeten sich die ersten einzelligen Lebewesen in den heißen, mit Eisen und Schwefel durchsetzten Urozeanen. Mit dem Beginn der Photosynthese vor mindestens 2,3 Milliarden Jahren änderte sich die Atmosphäre grundlegend: Sauerstoff war jetzt in der bis dahin anoxischen Atmosphäre aufgetaucht und veränderte die damals vorhandenen Lebewesen. In der Folge änderte sich auch die bis dahin existierende Flora und Fauna und passte sich an die neuen Lebensbedingungen an.

So alt ist die Geschichte der Pflanzen und  die Entstehung allen Lebens. Auch unserer.

Vielen Menschen wird derzeit klar:
Die Art, mit der die Menschheit seit gar nicht so langer Zeit mit dem Planeten  und sich selbst umgeht erfordert ein gründliches Umdenken. Die Probleme sind akut. Die diversen Fragestellungen werden immer komplexer.

Ein großes Feld ist dabei der Einsatz von künstlichen Aromen und chemischen Verbindungen in Allem was wir berühren, im Essen, in Kosmetik- und Reinigungsmitteln.

Die Folgen sind eine lawinenartige Ausbreitung von Allergien und  Krebs. Die Zahl der an Neurodermitis Erkrankten steigt stetig. Die gleiche Ursache sehen Forscher in der enormen Zunahme der Unfruchtbarkeit, sowie alle Krankheiten und Erscheinungsformen, die mit der negativen Beeinflussung unseres Immunsystems durch den intensiven Kontakt mit aggressiven Chemikalien, Bakterien und Viren zugeordnet werden muss. Menschen leiden an Müdigkeit, Ausgezehrtheit, Burnout  und Konzentrationsschwäche. 

Die Lösung für dieses Dilemma sollte lauten:
Nütze die Alternativen und setze sie ein.

Essentielle Öle therapeutischen Grades:
Deren überaus nützlichen und positiven Eigenschaften werden für Mensch und Tier bei einer Vielzahl von Leiden, Krankheiten sogar Chronischen seit über 6000 Jahren geschätzt. Ätherische Öle gehören zur ganzheitlichen Naturmedizin, sehr angenehm im Umgang und leicht in der Anwendung bei einfachen Sachkenntnissen.

Die besten therapeutischen Ergebnisse erhält man bei der Verwendung von Ölen von erster Güte,  die entsprechend kontrolliert und analysiert werden, in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Universitäten. Experten wählen das Saatgut der besten Pflanzenarten aus und kultivieren unter biologischen Aspekten auf Böden von eigenen Farmen die vorher nie chemisch bearbeitet wurden.  

Das Destillierverfahren bei niedrigem Druck und geringer Temperatur gewährleistet die reinste Qualität und höchste Wirksamkeit der Erzeugnisse. 100 % reine Naturprodukte, die nachwachsen. 

In den ätherischen Ölen befinden sich Antioxidantien. Sie reagieren mit den freien Radikalen, die durch die Oxidation, Stoffwechselprozesse in den Zellen aus molekularem Sauerstoff ent-stehen. Die freien Radikale verursachen Schäden in den Zellen und werden unter anderem für die Alterung verantwortlich gemacht, sowie für Krankheiten wie Krebs, Arteriosklerose, Diabetes mellitus und Alzheimer. Es gibt stimulierende Öle für die Konzentration und Wachheit sowie für die Regulation des Hormonhaushaltes. Ein ungemein aufregendes Thema, wenn man jetzt auch wissenschaftlich erklären kann, wie ätherische Öle die Ordnung auf unsere Gene und DNA herstellen. 

Das geht aber nur bei absolut reinen natürlichen Molekülen, wie wir sie in der Natur vorfinden. Unverfälscht, zurückgreifend auf Millionen Jahre lange Erfahrung und Intelligenz.

Man schätzt, dass es weltweit bis zu 500.000 Pflanzenarten gibt. Bisher sind „nur“ knapp 400.000 entdeckt und beschrieben worden. Von diesen bekannten Pflanzenarten werden vom Menschen etwa 20.000 in irgendeiner Weise genutzt – als Nahrungs-, Heil- oder Faserpflanze oder als Baumaterial. Aus den Pflanzen entstand unsere Grundlage zum Leben auf diesem Planeten. In ihnen steckt alles was wir benötigen. Wir sollten nur wieder lernen ihre Informationen zu lesen. Es ist keine Magie, sondern es sind ganz alte Veden, die jedem Menschen zur Verfügung stehen, der sich damit ernsthaft beschäftigt.

So reinigt Rosmarin die Leber, Wacholder die Nieren, Pfefferminze hilft bei Migräne und Kopfschmerzen, Helichrysum ein Wundermittel bei blauen Flecken, die Zitrusfrüchte  bei Burnout.

Was wäre wenn…
…es gibt kaum einen Bereich in der Gesundheit wo man auf die essentiellen Öle verzichten möchte.  

Essentielle Öle therapeutischen Grades wirken… reinigend, antibakteriell, antiviral, antifungal, entzündungshemmend, schleimlösend, antidiabetisch, appetitsenkend, antispasmotisch, antimikrobiell, antiseptisch, antioxidativ, antiparasitär, kortisonähnlich, analgetisch, antitumoral, schmerzlindernd, entgiftend, regulierend, harntreibend, fettlösend, ausgleichend, hormonähnlich, antidepressiv, entspannend, verjüngend, Anti-aging, gerinnungshemmend, krampflösend, magenschützend, durchblutungssteigernd, Immunsystem stimulierend, bei schlecht heilenden Wunden, hilft bei Bildung von Narbengewebe ist wundreinigend, wehrt Insekten ab  uvm. (Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollzähligkeit)

Candida albicans:
Orale Candidiasis ist eine Pilzinfektion der Mundhöhle mit zunehmender  Fallzahl. Die Schätzungen bei dem Candida albicans belaufen sich weltweit auf 42%. Candida steht in Verdacht Krebs auszulösen und es empfiehlt sich eine Ausleitung von Schwermetallen. Der Pilz setzt sich im Dünndarm fest und entzieht dem Organismus wichtige Stoffe wie auch Zink und Calzium.

Die Folgen können vielseitig sein. Die Infektion wird von Mensch zu Mensch übertragen und befällt auch Pferde, Hunde, Katzen und Hühner.
Symptome wie Blähungen, Durchfall und Sodbrennen bis hin zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nierenschäden oder Nasennebenhöhlenentzündungen  werden oft nicht mit einer Pilzerkrankung in Verbindung gebracht. Das gesamte Immunsystem wird dauerhaft geschwächt. Allein der Darm beinhaltet einen Großteil unseres Immunsystems, wenn dieser von Candida befallen ist, arbeitet er nur eingeschränkt.

In einer Untersuchungsreihe wurde gegen diese Krankheit ätherische Öle (EO) eingesetzt, die antimykotische Eigenschaften haben.

In dieser Studie wurde die antimykotische Aktivität des EO aus den Blättern von Coriandrum sativum L. (Koriander) auf Candida spp. untersucht. So konnten die Zielmoleküle im menschlichen Gesamtgenom identifiziert werden, die in deren Zellen von der Pilzaggression betroffen waren.

Das phytochemische Profil des EO zeigt Monoterpene und Sesquiterpene als Hauptkomponenten, die negativ auf die Lebensfähigkeit von Hefezellen wirken. Es zeigte sich eine synergistische Wirkung der chemischen Verbindungen des EO und der isolierten Wirkstoffe, die zu einer antimikrobiellen Wirkung führte.  Coriandrum sativum EO kann an das Ergosterin anbinden, es gehört zur Gruppe der Mycosterine. Ergosterin kommt in der Zellmembran von Pilzen und Mykoplasmen vor. Es bindet an der pilzlichen Membran an, schädigt sie durch zunehmende Ionendurchlässigkeit und führt zum Zelltod. Diese Wirkungsweise wurde durch Mikrophotographien bei verschiedenen Konzentrationen des EO nachgewiesen.  Das EO und die destillierten Wirkstoffe hatten niedrige Zytotoxizität auf menschliche Zellen und stellten sich in der Wirkung herkömmlichen Medikamenten mindestens ebenbürtig, in ihrer Verträglichkeit überlegen dar. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial antimykotische Aktivität der EO von Coriandrum sativum und weisen Wege in die Zukunft alternativer toxikologischer Forschung.

Die Zahl der synthetischen Antipilzverbindungen und die verschiedenen Arten von Therapeutika zur Behandlung von Candidiasis in den letzten Jahrzehnten, darunter Polyene, Azole, Purin-Analoga und Echinocandine, nimmt insgesamt zu. Als Pilz-Pathogene stehen Eukaryonten, die jedoch teilen einige ihrer biologischen Prozesse mit den menschlichen Zellen. Dies führt zu heftigen und schädlichen Nebenwirkungen bei der Verwendung von Antimykotika. Ferner erhöht sich die Resistenz von Krankheitserregern zu synthetischen Mitteln. Es besteht die Notwendigkeit Alternativen für eine kostengünstige Behandlung zu wählen.

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Seminare in Regensburg: therapeutische Öle für Haustiere 04.10 – 05.10.2014
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Patricia Rickmeyer
Kinesiologie, Aromatherapie, TCM, Tierosteopahtie und Raindrop Technique®

 

Referenzen:
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi/10.1371/journal.pone.0099086
1. Samaranayake LP, Fidel PL, Naglik JR (2002) Fungal infections associated with HIV infection. Oral Disease 8: 151–160. doi: 10.1034/j.1601-0825.8.s2.6.x
2. Colombo AL, Nucci M, Park BJ, Nouér SA, Arthington-Skaggs B, et al. (2006) Epidemiology of candidemia in Brazil: a nationwide sentinel surveillance of candidemia in eleven medical centers. J Clin Microbiol 44: 2816–2823. doi: 10.1128/jcm.00773-06
3. Pfaller M, Neofytos D, Diekema D, Azie N, Meier-Kriesche H, et al. (2012) Epidemiology and outcomes of candidemia in 3648 patients: data from the Prospective Antifungal Therapy (PATH Alliance) registry, 2004–2008. Diag Microbiol Infect Dis 74: 323–331. doi: 10.1016/j.diagmicrobio.2012.10.003
4. Messer SA, Moet GJ, Kirby JT, RN Jones (2009) Activity of contemporary antifungal agents, including the novel echinocandin Anidulafungin, tested against Candida spp., Cryptococcus spp., and Aspergillus spp.: Report from the SENTRY Antimicrobial Surveillance Program (2006 to 2007). J Clin Microbiol 47: 1942–1946. doi: 10.1128/jcm.02434-08
5. Berman J, Sudbery PE (2002) Candida albicans: a molecular revolution built on lessons from budding yeast. Nat Rev Genet 3: 918–930. doi: 10.1038/nrg948
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