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Shiatsu

Shiatsu
Shiatsu
(Shi=Finger und atsu=Druck) ist eine alte traditionelle japanische Massage. Sie hat sich ursprünglich aus chinesischen Bewegungsübungen, ähnlich dem Yoga, und aus japanischen Massagetechniken, die vergleichbar mit westlicher Massage sind, entwickelt.

In Japan ist Shiatsu seit 70 Jahren eine anerkannte Therapieform. Beim Shiatsu werden durch sanften Druck mit den Händen oder Daumen die Energieleitbahnen (Meridiane) behandelt, um den Energiefluss auszugleichen.
Zuviel Energie und damit Überreaktionen in dem Organsystem, das dem jeweiligen Meridian zugeordnet ist, wird herabgesetzt, während Meridiane und damit Organe mit Energiemangel angeregt und stimuliert werden.
Ist die Energie wieder harmonisch und im Fluss, fühlen wir uns auf allen Ebenen wohl, kräftig und gesund.
Wenn dagegen diese Lebensenergie nicht mehr richtig zirkuliert, kommt es zu Unausgeglichenheit und Stagnation.
Es entstehen auf körperlicher Ebene Erkrankungen, die sich als Endzustand von anfänglich nur seelisch-geistigem Unwohlsein und rein funktionellen Störungen hin zu akuten oder chronischen Beschwerdebildern entwickeln können.
Eine echte Heilung ist nach fernöstlichem Denken dann nur durch die Wiederherstellung eines ausbalancierten Energiehaushaltes machbar.
Shiatsu hilft demnach, die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren, die Stagnationen aufzulösen und Schmerzen zu lindern.

Nach einer Shiatsu-Sitzung fühlt man sich leichter, vitaler und gleichzeitig tief entspannt.
Die Körperfunktionen des Betreffenden sind harmonisiert.
Der Schlaf wird tiefer und erholsamer.
Shiatsu kann jeder ohne Vorkenntnisse erlernen.
Wir brauchen dazu nur unsere Hände als Instrument unseres Herzens und als Ausdruck unseres Mitgefühls.

Ziele des Shiatsu:

  • Erlernen einer Methode, die den Menschen als "Ganzes"" sieht: mit seiner geistigen Befindlichkeit, Emotionalität und Physis.
  • Kennenlernen einer massageähnlichen Ganzkörperbehandlung, die für den Gebenden und für den Empfangenden gleichermaßen entspannend ist.
  • Die Energien von Krankheits- und Schmerzsymptomen heilsam und ganzheitlich wieder in Fluss bringen.
  • Erfühlen von Stagnationen und Schmerzpunkten.
  • Wiederentdecken, dass Berührung ein sehr heilsames Kommunikationsmittel z.B. in der Familie, Partnerschaft und insbesondere für Kinder sein kann.
  • Die eigene kraftvolle Körpermitte entdecken, um auch im Alltag aus ihr heraus Kraft schöpfen und agieren zu können.
  • Innerlich zu Ruhe und Gelassenheit kommen.
  • Den eigenen "ganzen" Körper spüren.
  • In Kontakt mit seinen unbewussten Gefühlen gelangen.
  • Empfinden wie gut es tut, berührt zu werden.
  • Erkennen, dass jeder Mensch in sich eigene Selbstheilungskräfte besitzt, die durch Berührung aktiviert werden können.

Wie Shiatsu funktioniert

Wie Shiatsu funktioniert

Shiatsu - Behandlungen werden auf dem Boden gegeben.
Die Arbeit ist grundsätzlich praktisch und paarweise, wobei einer der Gebende und der andere der Empfangende ist.
Der Empfangende liegt auf einer weichen Decke in Bauch - Rücken - oder Seitenlage.
Der Behandler kniet neben ihm und drückt mit sanften Händen die erlernten Meridiane ab.

Ein schöner Effekt des Shiatsu entsteht dadurch, dass sich der Behandler ebenfalls entspannen kann, während er gibt.
Da der Praktizierende ausschliesslich aus seiner Körpermitte heraus das Eigengewicht auf den Liegenden verlagert, kommen beide in ein wohltuendes Gleichgewicht.
Daher ist Shiatsu weit mehr, als eine manuelle Massagetechnik, es ist ein ganzheitlicher, liebevoller Weg zu sich selbst und zu unseren Mitmenschen.