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Suchtvorbeugung

sucht 

Fortsetzung von Teenie-Sport „Koma-Saufen“ - Alle wichtigen Facts & Infos über Sucht

Suchtvorbeugung

Sucht hat etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, besser gesagt, mit mangelndem Selbstwertgefühl. Wer mit seinem Leben nicht fertig wird, sucht einen Ausweg. Wenn er auf normalen Wegen keinen findet, greift er verzweifelt zu anderen (Not-)Lösungen. Diese scheinen im ersten Moment vielleicht hilfreich zu sein, stürzen den Betroffenen aber in die Sucht. Es ist eine psychische Labilität, die den Menschen anfällig macht, nach Suchtstoffen zu greifen. Ein Ausweg aus der traurigen Realität, Hoffnungslosigkeit, Ärger, Kummer und Schmerz.

Wer aber geistig stark ist und über ein gesundes Selbstwertgefühl verfügt, ist stark genug, in solch kritischen Situationen nicht schwach zu werden, sondern konstruktiv nach geeigneten Lösungen zu suchen. Er gerät nicht in den Suchtkreislauf, da sein Selbstwert stark genug ist.

 Unser Selbstwertgefühl entwickeln wir bereits in unserer Kindheit. Wer lernt, mit Problemen angemessen umzugehen und sein Leben aktiv zu gestalten, wird später in Krisensituationen keine große Anfälligkeit für Suchtstoffe zeigen.

Suchtvorbeugung heißt:

  • Selbstständigkeit, Selbstachtung, Selbstfindung und Lebensfreude fördern
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten stärken
  • Aufbau der Ich-Stärke unterstützen

 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Volkskrankheit Sucht viel schwerer einzuordnen ist als von vielen angenommen. Wer süchtig ist, nach was auch immer, ist kein freier Mensch mehr. Die Abhängigkeit bestimmt sein Leben. Er ist in der Spirale gefangen und gerät immer tiefer in den Suchtsumpf, was schwerwiegende Konsequenzen nach sich zieht. Psychische sowie körperliche Abhängigkeit sind therapeutisch zu behandeln.

 Sucht ist immer ernst zu nehmen! Für unsere Kinder tragen wir eine Mitverantwortung. Unser Ziel sollte sein, sie so zu stärken, dass sie später keine Anfälligkeit für Suchtstoffe jeglicher Art entwickeln. Wer süchtig nach etwas ist, sucht etwas. Es ist ein Hilfeschrei, eine Labilität, die analysiert und behoben werden kann. Sucht ist eine Flucht, und wir Therapeuten können den Ausweg bereitstellen.

 

 

abbas-schirmohammadi

HP PSY Abbas Schirmohammadi

Heilpraktiker für Psychotherapie, Dipl. Personality Coach,
Sucht-Experte, mehrfacher Buchautor

 

 

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