PSYCHOLOGIE aktuell

(6 Bewertungen, durchschnittlich 4.50 von 5)

Entspannt und wunschlos glücklich! Ist das überhaupt möglich?

Entspannt und wunschlos glücklich! Ist das überhaupt möglich?

So lautet der Untertitel des bekannten Buches „Gehirnwäsche? Ja bitte!“ über den Weg zur Erleuchtung, wo der Begriff „Gehirnwäsche“ völlig wertfrei interpretiert wird. Können wir Menschen überhaupt immer entspannt und dauerhaft glückselig sein, oder sind wir viel zu angespannt und verwirrt um glücklich zu sein, weil uns das Gedankenkarussell ständig quält?
Die Antwort lautet „Yes, we can!“, aber anders als Du denkst! Es gibt einen Weg zu und einen Zustand der immerwährenden Glückseligkeit für uns Menschen …


Psychotherapie, Religion und Glück

Die Psychotherapie seit Freud hat sich stark gewandelt. Viele neue Paradigmen (=Glaubenssysteme, Therapiegebäude) sind inzwischen hinzu gekommen, von der Verhaltenstherapie, über das kognitiv-emotive, das physiologische bis hin zum lösungsorientierten und inhaltsbefreiten des Neurolinguistischen Programmierens. Alle haben eines gemeinsam: Sie führen den Patienten aus einer definierten Störung zurück zur Normalität, was auch immer das sein mag. Aber Glückseligkeit ist hierbei nicht vorgesehen! Das Normale, der Zustand, in dem sich die meisten Menschen befinden, deren Zusammenleben und persönliches Befinden einigermaßen reibungslos funktioniert und nicht allzu sehr von der Norm der Masse abweicht, ist das Ziel der Psychotherapie.
Ganz anders die Spiritualität und Religion – und hierunter verstehe ich nicht die oft machtgefärbte und manipulative Umsetzung der ursprünglich menschenbejahenden Botschaft durch Kirchenvertreter aller Konfessionen -, die den Menschen zur Glückseligkeit führen möchte, indem sie ihn zu Gott, zum Nirvana, zur Erleuchtung oder allgemein gesagt, zu einer Erfahrung jenseits des kleinen Ichs und des konventionellen Denkens führen möchte. Im Sinne der befreienden Religionen und Philosophien, wie Buddhismus, Zen u. a. ist der Mensch krank und leidend, weil er in seinem vorurteilbehafteten und emotional verblendeten Denken gefangen ist. Er identifiziert sich mit seinem Denken und seinen Gefühlen, wodurch er ständig leidet. Aber davon kann man sich befreien. Den entsprechenden Ansatz zu einer „Therapie zur Glückseligkeit“ bietet die transpersonale Psychotherapie, die nicht bei der Symptomheilung des Egos stehen bleibt. Ebenso bietet der Befreiungsweg z. B. des Zen oder dessen moderner Form des iZen ein vollständiges Hintersichlassen des Leidens, und zwar lebenslang und dauerhaft! Kaum zu glauben? Tausende haben es vorgemacht!


Stolpersteine auf dem Weg

Auf diesem Weg bereiten uns Menschen dabei drei Hinderungsgründe die meisten Schwierigkeiten: Das Wollen, das Denken mit seinen Vorstellungen und Benennungen, sowie die fälschliche Annahme, dass Dinge für sich eigenständig existieren anstatt deren ständigen Wandel und deren Verwobenheit mit dem Ganzen zu erkennen.

Betrachten wir doch einmal das Wollen:
Ein Kleinkind beansprucht schon sehr früh sein Spielzeug und verteidigt es mit dem Ausruf „Meins“! gegen andere. Als junger Mensch wollen wir erfolgreich sein, selbstbewusst und stark. Wir arbeiten an einem stabilen Ego und begehren Geld, Attraktivität, Macht und Ansehen. Mit dem Älterwerden erkennen wir, dass das Erreichte nicht glücklich macht, also beschließen wir, ein mitfühlender, selbstloser und entspannter Mensch zu werden; vielleicht gehen wir in einen Yoga-Kurs und wenden uns spirituellen Themen zu. Aber schon wieder ist da dieses Wollen – wir wollen ein guter Mensch werden! Wir schaffen es, sogar das Nicht-Wollen zu wollen!

Erst wenn sich auch dieses letzte Wollen durch Schau des eigenen, inneren Wesens – am besten in Meditation – aufgelöst hat, kann wirkliche Freiheit erblühen. Jetzt erfahren wir uns genauso wie wir sind und lernen, uns und alles  um uns herum genauso anzunehmen, wie es gerade ist, selbst wenn wir dabei nicht dem Bild „des guten Menschen“ entsprechen. Einfach man selbst sein!


Symptome verwehen im Wind

Aber wie kommt man zu dieser letzten Erfahrung – denn Erleuchtung ist kein Wissen, sie ist kein Zugewinn, sie ist eine Erfahrung – unseres Lebens, in der wir uns total annehmen? Man erlangt diese Erkenntnis, dass alles bereits genauso wie es nun mal ist, gut und richtig ist, im meditativen Flow des Nicht-Denkens. Sobald man vom unterscheidenden Denken losgelassen hat, erblüht die letzte Freiheit. Dann gibt es keine „Probleme“ mehr, denn diese sind lediglich gedachte Vorstellungen; dann lösen sich alle Fragen auf, denn diese sind nur gedachte Konstrukte, anstelle der direkten, intuitiven Wahrnehmung, wie sie nur noch Kleinkinder und Weise besitzen.

Wozu nun diese Erleuchtung, dieses Nicht-Denken, diese Total-Akzeptanz der eigenen Existenz?
Hier kommen wir wieder zur Psychotherapie: Alle Symptome sind ego-assoziiert; nur ein Ego kann Depressionen oder Ängste entwickeln. In der Erleuchtungserfahrung hört auch das Ich-Denken auf, man fühlt sich EINS mit dem großen Ganzen, ohne Trennung, und erfährt alles ohne Unterscheidung völlig aufgelöst im All-Einen. Dadurch verlieren sich alle Krankheitssymptome und damit jegliches Leiden. Die erleuchtete Person sieht die Welt aus den Augen eines Gottes, der alles zugleich sieht und die eigene Person löst sich im Ozean auf, wie ein Fluss, der ins Meer mündet. „Ich bin nicht!“ lautet die Antwort auf die existentielle Frage der Menschen: „Wer bin ich?“

Wie heißt es so schön: Im großen Ozean verlieren alle Flüsse ihre Namen!

Ein erleuchteter Mensch – und auch Du kannst jederzeit Deine Göttlichkeit erfahren, indem du ausdauernd in Meditation in Dich schaust – erfährt natürlich wie jeder andere auch Schmerzen und Trauer. Aber er fühlt sich nicht daran gebunden, er identifiziert sich nicht damit, sondern sieht das große Ganze, in dem die eigene Person einem Sandkorn gleich aufgelöst und verbunden ist, wie auch der Schmerz …! Er verliert sich im All-Einen der gesamte Welt gemeinsam mit den Schmerzen aller Wesen und kann dann lächelnd angenommen werden. Das Glück eines Erleuchteten ist also ein stilles, entspanntes, wunschloses Annehmen der gesamten Existenz als EINS; hier sind Schmerz und Freude das Gleiche, nämlich aktuell präsentes Leben wie es nun mal ist!
Transform! NOW!


Dein enO

(„enO“ ist der spirituelle Name von Dr. Michael Weh; er bedeutet rückwärts gelesen „One“, weil alle Wesen im großen Ganzen gleichwertig und verbunden sind!)

 

Dr. Michael Weh

Dr. Michael Weh
Zahnarzt, Heilpraktiker, Experte für Hypnose und Meditation