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Partnerschaftspsychologie 8.Lächeln & Verzeihen

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10 Wege zu einer glücklichen Partnerschaft

8. Lächeln & Verzeihen

Ein Lächeln verzaubert.

Wir wirken sofort freundlich, offen und sympathisch auf andere Menschen, wenn wir mit einem Lächeln auf sie zugehen. Dieses Lächeln muss von innen kommen, authentisch und ehrlich sein, nicht erzwungen, manipulativ oder gequält. 

Wer lächelt, hat mehr vom Leben. Lächeln macht glücklich, uns und den Menschen, den wir anlächeln. Wirzeigen ihm damit, dass wir ihn mögen, gerne mit ihm sprechen und uns in seiner Gegenwart wohl fühlen.

 

Mit Lächeln bekunden wir unserem Gegenüber Sympathie und Interesse. Wenn wir frisch verliebt sind, lächeln wir andauernd. Wir schauen dem Anderen tief in die Augen, lächeln ihn an und sagen ihm schöne Dinge.

Im Laufe einer Beziehung geschieht das leider immer seltener. Viele Paare, die schon länger zusammen sind, kennen so etwas gar nicht mehr. Da ist alles stockig und steinig geworden. Beide leben nebeneinander her, kein Blickkontakt, kein Lächeln mehr.

Wichtig ist es, in einer Beziehung das Lächeln nicht zu verlernen. So sehr sich Ihr Partner am ersten Tag der Beziehung über ein Lächeln von Ihnen gefreut hat, so sehr freut er sich auch noch nach 5 Monaten, 5 Jahren oder nach 20 Jahren darüber.

 

Mit einem Lächeln kann ich viel bewegen. Ich kann kritische Situationen entlasten, meinen Partner glücklich machen, ihm meine Liebe zeigen, ihm in schwierigen Momenten meine Unterstützung signalisieren, ihm zeigen, dass ich für ihn da bin.

Wenn mich mein Partner anlächelt, fühle ich mich glücklich, lächle automatisch zurück, mein Herz klopft schneller und ich weiß, dass ich geliebt werde.

Verlernen Sie das Lächeln nicht! Zeigen sich Ihrem Partner, dass Sie ihn lieben und schenken Sie ihm immer wieder ein Lächeln. Er wird es Ihnen danken.

***

Jeder Mensch macht Fehler, mal kleine, mal große. Fehler gehören zum Leben, kein Mensch ist perfekt oder auch nur annähernd.

Wichtig ist nur, dasswir unsere Fehler erkennen und diese auch einsehen, dass wir unsentschuldigen und unserem Gegenüber dabei in die Augenschauen können, dass wir aus unserenFehlern lernen und sie nicht (immer und immer) wieder machen.

Daher sollten wir auch groß genug sein, Entschuldigungen des Anderen akzeptieren und annehmen zu können. Wenn mein Partner sich für sein Fehlverhalten bei mir entschuldigt und sagt, dass es ihm leid tut und er diesen Fehler nicht noch einmal machen wolle, sollten wir fair genug sein und ihm verzeihen.

Wenn wir Fehler machen und uns entschuldigen, wollen wir doch auch, dass unsere Entschuldigung angenommen und uns verziehen wird.

Manchmal passieren schlimme Dinge, die die Beziehung auf eine schwere Belastungsprobe stellen, Vertrauen wird ausgenutzt, der Partner belogen, betrogen oder hintergangen. Ich kann jeden verstehen, den das verletzt und der total gekränkt ist und erst einmal Abstand und Zeit zum Nachdenken und Verarbeiten braucht. Das ist ganz normal.

Die Person, die ich liebe, der ich vertraue, der ich mein Herz geöffnet habe, hat mich verletzt und bitter enttäuscht. So etwas geht nicht spurlos an einem vorbei. Ich bin geknickt, am Boden und brauche erstmal meine Ruhe, ziehe mich zurück und möchte allein sein.

Wir merken dann schnell, ob es unserem Partner wirklich leid tut oder nicht, ob er um die Beziehung kämpft und sich bei uns entschuldigt oder nicht. Wir erkennen, ob er den Schaden wieder reparieren möchte und was er alles dafür tut.

Lernen Sie zu verzeihen, so schwer das manchmal auch ist und so unmöglich es im ersten verletzten Moment auch erscheinen mag. Wenn Ihr Partner es ernst meint, merken Sie das, und dann weisen Sie ihn nicht ab und lassen ihn nicht durch Ablehnung und Kälte auch leiden. Das ist der falsche Weg.

Sagen Sie ihm deutlich, dass er Sie mit seinem Verhalten sehr verletzt hat und Sie so etwas nie wieder erleben möchten. Sagen Sie ihm, was sein Fehlverhalten bei Ihnen ausgelöst hat, wie schlecht Sie sich fühlen und wie traurig Sie über diesen Vorfall sind. Aber: Seien Sie zur Versöhnung bereit.

Wenn er sie Ihnen anbietet, nehmen Sie diese an. Sie brauchen sicherlich noch viel Zeit, um das Vorgefallene ganz zu verarbeiten, aber der erste (Wieder-)Vertrauens-
schritt ist mit der Versöhnung und dem Verzeihen getan.

Geben Sie Ihrem Partner die Chance, die Sie sich auch von ihm wünschen, wenn Sie mal Mist gebaut haben.

 

Vergessen Sie Ihr Ego in solchen Situation, es geht nicht um Sie, um Macht oder Spielereien, sondern um Ihre Beziehung! Springen Sie auch mal über Ihren Schatten und verzeihen, Sie können dabei nur gewinnen.

 

 

 

abbas-schirmohammadi

 

HP PSY Abbas Schirmohammadi
Personality Coach & Partnerschaftsexperte

 

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PS: Lesen Sie nächstes Mal:Liebe & Kommunikation